Cheers – Australien! (Darwin)

Ankunft Darwin

Um 6.00 Uhr morgens landet unser Flieger pünktlich in Darwin. Hat alles super geklappt. Wir sind mittlerweile knapp 24 Stunden auf den Beinen und schon ein bisschen müde. Im Flieger schlafe n war nicht möglich. Kurz Geld am ATM holen, einen Kaffee trinken und versuchen uns einen Überblick zu verschaffen wie wir zum Hostel kommen.

Auf der Suche nach dem Flughafenbus treffen wir zwei Backpacker. Andre und Sebastian. Sind beide getrennt unterwegs und haben sich auch gerade getroffen. Beide suchen einen Job hier, machen Work & Holiday. Sebastian hat gestern in Bali seine Kreditkarte im Automaten gelassen. Karte – und Geld weg. Es wurden 500.- abgehoben. Er hat noch 25. Wir noch einmal zum Automaten um ihm 100 $ abzuheben.

Shuttle fährt nicht – wir teilen uns alle ein Taxi zum Hostel. Andre findet alles nicht so toll. Er will wieder zum Flughafen und woanders hin….Sebastian will bleiben.

Unser Zimmer soll um 11.00 fertig sein. Jetzt ist es 8. Also, Rucksäcke einschliessen und zu Fuß Darwin erkunden. Ein netter Park (in dem wir uns erst einmal hinlegen), toller Hafenbereich und eine kleine niedliche Fussgängerzone.

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Draußen über 30 Grad. Puuh. Warm! 11.00 sind wir im Hotel zum einchecken- Zimmer doch noch nicht fertig. Nächster Versuch dann um 14.00. Bis dahin laufen wir noch durch die Stadt und essen eine Kleinigkeit: Teuer hier!

14.00 dann endlich einchecken und endlich duschen! Ein Hostel halt..

Das kann soooo schöön sein! Dann packen wir die Rucksäcke um. Morgen um 6.30 werden wir schon wieder abgeholt. Dürfen aber nur kleines Gepäck mitnehmen. Der Rest bleibt im Hostel. Dann dackeln wir noch einmal los – der Hunger ruft. Unterwegs treffen wir Sebastian nochmal – gegessen wird gemeinsam. Mexikanisch. Leckerschmecker. Dann ins Bett. 40 Stunden unterwegs – und Tod.

Darwin – Billabong – Ubirr

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5.00 Uhr klingelt der Wecker.  Also auf auf. Unser Scout für die kommenden Tage heisst Sam. Netter Kerl. Unsere Gruppe ist 16 People groß. Kim lernt schon beim einsteigen Sonja und Lisa kennen. Passt.

Unser 1. Stop ist in einem Billabong (Wasserflächen die auch im Sommer nicht austrocknen sondern immer Wasser führen) Geniale Bootsfahrt Mit Tim – dem Wasserscout!

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Aus der Ferne einige Kangaroos und hautnah ziemlich viele Süß- und Salzwasserkrokodile.

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Einige schwimmen neben uns her. Zum anfassen nah. (Ist aber ziemlich dämlich sie zu streicheln. Also lassen wir das mal lieber.)

Dafür haben wir alle Kohldampf. Sam grillt für uns – Hamburger. Yummie!

Danach geht es weiter in den Kakadu Nationalpark. Eine tolle Führung im Ubirr Park wird mit einem sagenhaften Ausblick vom Felsplateau abgeschlossen. Genial!

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Jetzt geht zum Schlafplatz. Wir haben Glück: statt selbst aufbauen zu müssen haben wir alle feste Zelte. Ein Pool und saubere Toiletten gibt es auch. Dinner gibt es à la Sam: Würstchen und Fleisch vom Grill. Tomaten- und Krautsalat. Einfach. Lecker. Abwaschen, aufräumen und dann geht es ins Bett. Die Nacht wird nicht lang…

Kakadu Nationalpark – Jim Jim Falls – Pine Creek – Ikoymarrwa Lookout –

5.00 aufstehen, frühstücken, abwaschen, packen und Abfahrt Richtung Jim Jim Falls.

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Puh. Ist das anstrengend. Sam bereitet uns mental auf eine zwei Stundenfahrt vor, die die Hölle werden wird. Die Strasse ist so schlecht, dass bei der letzten Tour einem Mädchen die Plomben rausgefallen sind. Aber was soll ich erzählen…

Dentist Road

Endlich angekommen aber gut durchgeschüttelt kraxeln wir eine halbe Stunde über Felsen – es hat sich gelohnt!

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Ein wundervoller Bergsee mit einem weissen Strand, den man eher in der Karibik vermutet hätte liegt vor uns. Brrrr. Kalt – aber traumhaft! Zuerst sind wir auch die einzige Gruppe. Glück gehabt – nach einer halben Stunde wird es voller.image

Dann geht es weiter. Noch einmal zurück ins alte Camp – spätes Mittagessen. Danach geht es auf zu unserem nächsten Camp. Wir halten noch einmal an einem kleinen Wasserfall zum baden an.

Zwischendurch ein kurzer Stop – hausgemachtes Eis. Dann landen wir auch schon im nächsten Camp. Um uns herum überall Wallabys (eine kleine Kangaroo-Art). Total süß. Aber scheu. Fotografieren lassen wollen sie sich nicht so wirklich.

Nigel – der Bulle ist anfänglich auch etwas schüchtern und zurückhaltend. Man könnte fast sagen, dass er eher ein introvertierter Typ ist. Nach einem intensiven persönlichen Gespräch will er aber doch unbedingt ein Selfie mit mir machen. Klar doch, wer kann das schon ausschlagen!

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Dann werden unsere Zelte bezogen. Essen kochen, noch einen Absacker in Scott’s Bar. Dann ab in die Heia.

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Litchfield National Park – Florence Falls – Buley Rockholes – Termites

Yeah! Ausschlafen. Der Wecker klingelt erst um 6.00! Die Nacht war kullig.

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Um uns herum hüpften die Wallabys, der Toilettenbesuch ist nachts echt spannend. Da lernt man tolle Spezies kennen. Gigantische Riesenkakerlaken, Spinnen, Kröten und alles, was einem mal so „Hallo“ sagen möchte.

Dann gemeinsames Frühstück, abwaschen, Nigel noch ein Küsschen geben und endlich mal wieder in den Bus. Unsere Allerwertesten haben mittlerweile die Form von Bus-/Flugzeugsitzen eingenommen. Die Hornhaut lassen wir uns dann ganz am Ende der Reise wieder weghobeln…

Heute geht es noch zu den Florence Falls, die sicherlich am schönsten von allen sind.

Dort wird auch gegessen. Lecker selfmade Wraps. Auf dem Weg in Richtung Darwin halten wir noch einmal an. Zwischenstop bei den Buley Rockholes hier gehen wir noch einmal baden. Ausserdem probiere ich mal eine von den leckeren Ameisen. Die schmecken schwer nach Limette. Echt lecker. Leider pieselt mich die Cousine von der, die ich gerade gegessen habe aus Rache an. Tsss. Kein Benimm – so eine Ameise.

All you can eat!

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Na, ja. Jedenfalls wenn du Ameisenbär bist. Da bekommen unsere Ameisenhäufchen eine neue Dimension. 50 cm pro Jahr können die Termitenwohnheime wachsen. Man sieht übrigens nur 1/3. Alles andere ist unter der Erde…

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17.00 Uhr im Hostel ankommen. Duschen!!!! Dann auspacken und hübsch machen. Abschiedsessen mit der Gruppe.

Letzter Tag Darwin

Wir schlafen aus. 9.00 Uhr. Dann erst einmal etwas frühstücken. Kim muss dringend zum Friseur, Wäsche waschen, für morgen einchecken und die nächsten Touren in Sydney müssen noch bestätigt werden. Nachmittag mach wir noch eine Stadtrundfahrt und kümmern uns um den Shuttle zum Flughafen. Morgen ist endlich mal wieder Reisetag – Sydney!

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