Kia Ora! Kiwis & Neuseeland

Also wir sagen das jetzt mal so: toll ist, dass wir uns auch in Neuseeland erst einmal nicht groß umgewöhnen müssen. Es regnet. Grummel.
Aber der Flug war ok.

Gelandet. Kohldampf! Piets Pita rettet uns das Leben und ist wirklich lecker. Danach Auto abholen. Wir nehmen mal ein Upgrade. SUV und volle Vollkasko. Gönnt man sich. Ausserdem war ich mir mit dem Linksverkehr nicht sooo sicher. Der ist dann auch auf den ersten Kilometern eine Herausforderung. Dunkel, Feierabendverkehr und es regnet wie die Sau.

Wir kommen aber gut im Hostel „City Lodge“ an. Dann routiniert einchecken.


imageKim wartet unten im Hostel während ich „mal kurz eben schnell“ einen Parkplatz suche. Denkste! Eine Stunde kurve ich durch Auckland. Da jede zweite Strasse gesperrt ist und Kim (wie soll es anders sein) das Navi im Hostel hat, wird sie ziemlich unruhig. Kurz bevor sie eine Vermisstenanzeige aufgibt Trudel ich dann aber doch noch ein.

Es hat dann auch aufgehört stärker zu regnen. Leichter Nieselregen ist für uns gerade mal superwohlfühlwetter. Wir gehen noch einmal zu Fuß durch Auckland, kaufen Müsli und Milch fürs Frühstück bevor wir kaputt ins Bett fallen.

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Auckland

Um 8.00 klingelt der Wecker. Das Wetter ist O.K. Es regnet nicht! Wir schlüpfen in unsere Joggingsachen und machen uns auf – Auckland wird erjoggt. Nach 2.5 Stunden sind wir wieder im Hotel. Hafen, Museum, Universität & Co – eigentlich haben wir fast alles schon gesehen. (Natürlich nicht immer gelaufen, aber doch einen großen Teil.)

Entscheiden uns deshalb, hier keinen Sightseeingbus mehr zu entern. Statt dessen buchen wir Tickets: Auckland gegen Northland – das Rugby Derby. Zu Fuß gehen wir noch mal eine halbe Stunde zur Metro. Auckland im dunkeln. Wirklich schön. Auch im leichten Nieselregen. Wir machen Halt in einer Tappas Bar. Kim hat sensationelle Spaghetti. Ich Chicken-Wings und Feta. Saulecker!

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Dann ins Stadion. Schon ein cooles Spiel. Wir haben zwar noch nicht alle Regeln intus. Das Wichtigste

dürften wir aber verstanden haben. War total spannend!

(Auch wenn man bei dem Wetter eigentlich noch nicht mal Rugby-Spieler vor die Tür schickt…) Dann ab ins Bett! Ist ja schon spät. 🙂

Auckland – Te Aroha – Te Puia – Rotorua

7.00 klingelt der Wecker. Das Wetter hat sich etwas aufgezogen. Super! Gefrühstückt wird wieder unser Müsli im Hostel. Auschecken und weiter geht es in Richtung Rotorua. Es liegen ca 3 Stunden Autofahrt vor uns.

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Wir haben uns zwei Haltepunkte rausgesucht. Aber in Neuseeland ist der Weg das Ziel.

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Die Landschaft ist unglaublich schön und abwechslungsreich. Einmalig!

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Dann Stopp in Te Aroha, hier erklimmen wir in einer Stunde den „Whakapipi“ und geniessen die geniale Aussicht. Anstrengend aber toll!

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Danach geht die Fahrt weiter Richtung Rotorua. Der nächste Stop ist an den Geysiren von Te Puia. Ok. Ok. Es riecht „etwas“ streng nach Schwefel. Aber sonst!!! Habe spontan einige Ideen, wen man alles mal auf so einen Geysir setzen könnte… Na gut, dann halt nicht. Überall blubbert der Schlamm, dampfen Steine und spucken Felsen Wasser. Überwältigend!

Dann fahren wir in unser neues Heim: Ibis Roturua. Einchecken und noch etwas zu essen fangen. Den ganzen Tag an der frischen Luft = Hunger! Heute wird es ein Inder. Nach dem Genuss – ab in die Heia.
Rotorua – Huka Falls – Taupo

Aufstehen: 8.00 Uhr. Wir schmeissen uns in die Joggingsachen und umrunden einmal die Stadt. Hafen, Museum, City. Wirklich schön! Dann im Hotel einen Becher Müsli aus der Kaffeetasse und auschecken.

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Noch einen Cappuccino am Strand-Cafe um dann mit dem Auto die Joggingstrecke noch einmal abzufahren. Von hier aus geht es auf direktem Weg nach Taupo. Heute nur eine Stunde Autofahrt. Das geht.

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Halt machen wir an den Huka-Falls. Zwei Stunden Fußmarsch liegen vor uns. Das Wetter ist super geworden. 15 Grad. Strahlender Sonnenschein. Great!

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Dann fahren wir weiter ins nächste Hostel. X-Base in Taupo. Routine: einchecken. Zimmer beziehen…

Danach checken wir die Lage in Taupo. Ein süßes Nest. Der See ist fantastisch. Dahinter dann die „Alpen“ oder so…

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Wir schlendern an einem Wasserflugzeug vorbei. Davor eine kleine Bude bei der man Rundflüge buchen kann. Günstiger, als eine 30 Minuten Bootsfahrt!? Gebucht!

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Hier findet man mal wieder nicht die richtigen Worte. Aber: den Job wollte der Pilot nicht an mich abgeben – und ich hab’s wirklich versucht!

Danach gehen wir noch Essen. Heute ist Budget eh egal – ein Steak! Erstmalig seit 4 Wochen. Jippiyajäh, Schweinebacke! Ach ne. Rumpsteak. Seuftz!

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So dann hauen wir uns mal in die Falle. Echtleckersatt und mit ganz vielen tollen Eindrücken: schnarch!

Taupo – Taranaki Falls- Mt. Ruapehu – Tongariro Nationalpark

8:00 aufstehen. Joggingsachen an – und einmal Taupo hoch und runter laufen. Danach dann endlich mal wieder auschecken und kurzes Frühstück im Hostel. Übrigens bislang das einzige Mal, dass ich das Hostel wirklich ekelig fand. (Höchste Herpesgefahr für schwache Nerven= X Base Taupo!)

Auschecken und unser Hab- und Gut ins Auto und auf gehts! (Kriegen wir eigentlich eine Ein- und Auscheckurkunde wenn wir durch sind…??)

Der Weg ist wieder mal das Ziel. Traumhafte Landschaften. Wir halten immer mal wieder an. Ups! Tank schon leer? Ok. Tanken. Dann fahren wir direkt in unser nächstes Hostel: Plateau Lodge im Nationalpark. Ganz schnuckelig.

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Die Zimmer sind noch nicht fertig. Wir checken erst einmal die Lage und die Küche= heute wird mal wieder gekocht. Schnell noch einige Tipps an der Rezeption abholen was wir heute noch machen können und erst einmal einkaufen. Heute gibt es mal wieder selbstgekocht: Käse-Lauch-Suppe.

Vorher aber erst einmal ein zwei Stunden Walk zu den Taranaki Falls. Diese liegen gleich neben Whakapapa Village. War mir gleich klar! Ein Träumchen! Das Wetter und die Füße halten. Alles supi!

Danach gehts noch auf einen Abstecher auf den Mount Ruhapehu. Leider hat die Seilbahn nach oben zur Spitze gerade geschlossen. Macht nix. Es zieht sich eh gerade wieder zu.

Ausserdem quält uns langsam der Hunger. Also ab ins Auto und „nach Hause“. Dann kochen wir zusammen und essen lecker. 19:00. Ich versuche mich mal für den Blog durch die letzten Tage zu hangeln. Kim macht, was man so mit 17 macht, wenn man seit Wochen von zu Hause weg ist: Kontakt zu den Freunden aufnehmen. Hier hat Kim mal WLAN – was echt Mangelware ist. Zwar langsam -aber 10 Gigabyte. Da geht was.. 🙂

Tongarironationalpark – Wellington

8.00 Uhr stehen wir auf. Frühstück im Hostel. Müsli und Toast.  Dann auschecken und zu unserer heutigen Wanderung: 2 Stunden zum traumhaften Bergsee.  Unglaublich schön!

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Danach geht es ins Auto: es warten fünf Stunden Roadtrip auf uns. Auch hier wieder: der Weg ist das Ziel. Eine traumhafte Fahrt. Gebirge, Berge und absolutes Flachland (dagegen wirkt Holland wie ein Alpenzug) wechseln sich ständig ab. Verschlafene Nester wie Hunting- oder Bullvalley und  jede Menge Rinder & Schafe. (Derzeit herrscht auch eine Koalition aus sozialliberaler Rinderschaft (SLR) und der eher linkspoulistischem Schaffraktion. (LLS))

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Wir kommen gegen 18.00 Uhr in Wellington an. Parklatz suchen, einchecken. Schön: wir bekommen einen Gutschein für Lasagne in der Bar nebenan. Sehr lecker! Danach ziehen wir noch einmal durch die Strassen. Nightseeing…

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Wunderschöne Läden – natürlich alle zu. (Gott sei Dank!) Noch ein bisschen Butter und Schinken kaufen. Müsli und Toast hamma noch! Dann ab ins Bett.

Wellington

8.00 Uhr aufstehen, anziehen. Wir wollen mal wieder joggen gehen. Das Wetter ist eine Wucht! 16 Grad. Nicht eine Wolke am Himmel. Wir laufen erst links runter zum Industriehafen, dort scharfe Wende und in die andere Richtung. Zum Schluss noch „mal kurz“ auf den Mt. Victoria – zum Lookout. Leck mich am Arsch ist das steil! Na, irgendwie kommen wir dann doch oben an: es hat sich gelohnt. Ein Rundumblick über Wellington liegt vor uns. Toll!!

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Dann: Hunger. Pipi. Durst! Frühstück im Hostel. Waschen und so was…

Mittags wieder los. Ab in den Botanischen Garten und von dort aus direkt noch mal zum Hafen gedackelt und ein Schiff geentert! Ok  war dann doch nur eine Hafenrunfahrt…

 

Dann gibt es auch schon wieder Happi!

By THE Way: wir sind jetzt 18.376 Kilometer von der Heimat entfernt. Tour-Rekord!!

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So. Mehr gibt’s nicht aus Neuseeland. Das WLAN ist  so grottig, da kann man keine Fotos hochladen.

Next step: Fiji!!!

PS: Meldung von Sebastian, dem wir in Darwin geholfen haben:

Moin moin ihr zwei Worldtraveler,
Bin der Typ ohne Geld in Darwin named Sebastian. Habe zwar noch keine neue Kreditkarte hier in Australien, aber ich glaub es wird mal Zeit meine 100$ Schulden auszugleichen. Also wollte ich mal nach den Bankdaten fragen. Vielen Dank nochmal für die Starthilfe in Australien.

Beste Grüße aus Darwin
Sebastian

 

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