So. Jetzt ist es schon so weit. Wer sind wir – und wenn ja, wie viele eigentlich – und wo sind wir überhaupt??
In den letzten 9 Tagen haben wir in 7 unterschiedlichen Hotels geschlafen. Durch die Flug-Stornierungen und Verschiebungen waren die Nächte (letzte Nacht Ankunft 4.00 Uhr im Hotel) nicht zu lang. Die Tage müssen dafür um so intensiver genutzt werden.
Vorab aber erst einmal: Waschtag!
Wir sind jetzt Hardcore in Hongkong unterwegs. Wie auch in Tokyo haben wir für die zwei Tage die wir zur Verfügung haben Metro-Dauer-Tickets und ein 48 Stunden Ticket für die BigBus Tour. (Hop-on-Hop-off). Damit kommen wir super zurecht und können (neben vielen Dingen die wir zu Fuß erkunden) immer hin und her springen, wie wir es halt gerade brauchen. Bei den Bussen ist ein großer Vorteil, dass viele Sightseeing-Highlights im Ticketpreis enthalten sind.
New York. Tokyo? Kinderkram. Unglaublich, was hier für eine Dynamik herrscht. Rund um die Uhr. 8 Mio Einwohner auf engstem Raum. Hier ist die Zukunft zu Hause – und die Gegenwart allgegenwärtig.
Hongkong hat über 800 Wolkenkratzer. (New York mit Platz 2 der Welt hat etwa 400).
Zwischen den Prachtbauten aber auch sehr viel – sagen wir einfache Zweckobjekte…
Das Wetter ist schwül, 30 Grad. Immer wieder gibt es Platzregen zwischendurch. Frühstück gibt es bislang immer bei Starbucks. Hotelfrühstück ist uns zu teuer. Die chinesischen Garküchen sind morgens noch nicht so unser Ding. Also: Müsli und einen Kaffee.
Essen gehen wir aber nur in einheimischen Restaurants. Wobei wir in Tokyo mehr Glück bei den Bestellungen hatten. Hier war einiges doch sehr „interessant“. Einmal haben wir nach unserem chinesischen Garküchen-Versuch noch einmal einen Pizza-Hut geentert. Spaghetti & einen Salat. Da weiß mann, dass es schmeckt.
Hongkong ist im Vergleich zu Tokyo sicher 50% günstiger, was die Reise-Kasse entlastet. Dafür gibt es auch gefühlte 4 Millionen Geschäfte. Wir besuchen den Ladies-Market. Hier bekommt man alle Marken die es gibt. Original versteht sich. (Good Quality my friend!) Im Gegensatz hierzu steht die schier unerschöpfliche Anzahl an Luxus-Label-Läden. Teilweise nur 50 Meter auseinander. Eigentlich muss es für jeden Einwohner einen eigenen Rolex-Laden geben. Es gibt aber auch Läden in denen es ganz viel getrocknete Leckereien gibt: Seepferdchen, Bullenpenis und so halt…
Auf dem Markt an der Temple Street bieten zahlreiche Wahrsager ihre „Künste“ an. Unser Favorit ist der Open Lucky Master.
Die Highlights aus Hongkong – neben dem einmaligen Gefühl in diesem Trubel sind sicherlich auch der SKY 100. (Wolkenkratzer mit einer Höhe von 394 Metern) und die Peak-Tram, mit der man auf den Victoria Peak fährt und einen fantastischen Blick über Hongkong hat. Wir hatten Glück, dass sich für einige Minuten die Wolken verzogen haben. Ein einmaliger Blick!!
Am letzten Abend ist das auch unser Goodbye von Hongkong. Wir sind um 00:00 im Hotel. Duschen und ins Bett. Morgen früh ist endlich mal wieder Kofferpacken angesagt. Auf geht es – nach Bali